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Cölestin V.

Papstwappen

Heilig

zum Konklave

 

Biografische Daten: Papst Cölestin V. (Heilig)

Aliasname:

     --

Lfd. Nr. m. GP:

     223

Lfd. Nr. o. GP:

     193

Lfd. Nr. GP:

     --

Pontifikat

Von bis:

     1294 - 1294

Pontifikatdauer:

     5 Monate, 9 Tage

Wahltag:

     05.07.1294

Inthronisation:

     29.08.1294 (in LÂŽAquila, S. Maria di Collemaggio)

Entthronisation:

     13.12.1294 (abgedankt)

Papstlistenrang:

     266

Sedisvakanz in Tagen bis zur  Inthronisation:

     877

Papstwahl

Art der Wahl:

     Konklave

Beginn und Ende:

     05.04.1292 - 05.07.1294

Wahlort:

     Perugia

Dauer der Wahl in Tagen:

     821

KardinÀle im Konklave:

     12 - 11

Kirchliche VITA

Ämter und Funktionen:

     Benediktiner, um 1231 Eremit im Murrone-Gebirge bei Sulmona, nicht Kardinal

Persönliche VITA

Geburtsname:

     Pietro del Murrone

Geburtsdatum:

     1209/1210

Geburtsort:

     Molise (wohl SantÂŽAngelo Limosano)

Herkunftsland:

     Italien

Todestag:

     19.05.1296

Todesort:

     Castello di Fumone (Frosinone)

Todesart:

     --

Beisetzungsort:

     LÂŽAquila, S. Antonio, seit 1327 S. Maria di Collemaggio (Sarkophag hat das  Erdbeben 2009 unbeschadet ĂŒberstanden).

Informationen

Cölestin V. war seinem Amt nicht gewachsen und vollzog seine eigene Abdankung am 13.12.1294 in Neapel. Er wurde aus Furcht vor einem Schisma von seinem Nachfolger Papst Bonifatius VIII. in der Festum Fumone bis zu seinem Tod inhaftiert.

 

Kardinalskreierungen im Pontifikat: Gesamt 13

 

GrabstÀtte: Papst Cölestin V.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Ort(e) der GrabstÀtte(n):

 

Reihenfolge der GrabplÀtze ( event. Translationen):

 

 

 

Ferentino

 

                   1.  Grab: S. Antonio in Ferentino

 

 

 

LÂŽAquila

 

                   2. u. 3. Grab: S. Maria di Collemaggio

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan und Kirche:

 

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Ferentino (1. Grab)

 

LÂŽAquila (2. u. 3. Grab)

 

S. Maria di Collemaggio  (vor dem Erdbeben 2009)

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

GrabstÀtte(n):

 

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Grabmonument Papst Cölestin in der Kirche S. Maria di Collemaggio in L`Aquila vor dem Erdbeben 2009 (2. Grab).

 

Detailansicht des Glassarkophags (vor dem Erdbeben 2009).

 

Besuch von Papst Benedikt XVI. nach dem Erdbeben 2009. Der Sarkophag von Papst Cölestin V. blieb bei den Erdbeben unbeschÀdigt.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Informationen:

 

Papst Cölestin V. erkannte schnell, dass er dem Papstamt nicht gewachsen war, und dankte am 13.12.1294 ab. Sein Nachfolger Papst Bonifatius VIII. verbannte ihn in das Kastell Fumone bei Anagni in Gefangenschaft. Hier starb der ehemalige Papst am 19.05.1296. Nach seinem Tod beauftragte er den Kardinalpriester Thomas von S. Cecilia und seinen KĂ€mmerer, sich um das BegrĂ€bnis von Cölestin V. zu kĂŒmmern. Thomas war ein promovierter Mitbruder des verstorbenen Papstes gewesen, der KĂ€mmerer hieß Theoderich und hatte bereits vorher die Leitung der Bewachung im Kastell gehabt. Unter großer Anteilnahme des Volkes wurde der Leichnam in die Kirche S. Antonio in Ferentino gebracht und beim Hauptaltar beigesetzt (1. Grab). In dieser Kirche blieben seine Reliquien allerdings nur bis 1327. Durch einen heftigen Streit zwischen den Großen von Anagni und den Vornehmen von Ferentino drohte der Leichnam nach Anagni zu gelangen. Die Auseinandersetzung eskalierte so, dass beide Seiten zum Krieg rĂŒsteten. Die Ferentiner BĂŒrger transportierten zum Schutz den Leichnam von S. Antonio, dass vor der Stadt lag, in die Stadtkirche S. Agata. Schließlich wurde dann der Leichnam im Geheimen nach LÂŽAquila transportiert. Hier fand er seine RuhestĂ€tte in der seinem Orden gehörenden Kirche S. Maria di Collemaggio (2. Grab). In dieser Kirche war er 1294 auch zum Papst gekrönt worden. Im Jahr 2009 traf L`Aquila ein schweres Erdbeben, bei dem große Teile des Ortes und auch die Kirche S. Maria di Collemaggio zerstört wurden. Der glĂ€serne Sarkophag von Papst Cölestin V. blieb jedoch unbeschĂ€digt. Im selben Jahr besuchte Papst Benedikt XVI. den zerstörten Ort und auch seinen VorgĂ€nger. Das zerstörte Grabmal wird seither neu aufgebaut (3. Grab).

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Quellen:

 

1. Borgolte, Michael, Petrusnachfolge und Kaiserimitation, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1989, S. 225f, 331..

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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