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Pius IX.

Papstwappen

Selig

zum Konklave

 

Pius IX. (Selig)

Aliasname:

     --

Lfd. Nr. m. GP:

     294

Lfd. Nr. o. GP:

     256

Lfd. Nr. GP:

     --

Pontifikat

Von bis:

     1846 - 1878

Pontifikatdauer:

     31 Jahre, 11 Monate, 23 Tage

Wahltag:

     16.06.1846

Inthronisation:

     21.06.1846

Entthronisation:

     --

Papstlistenrang:

     2

Sedisvakanz in Tagen bis zur  Inthronisation:

     20

Papstwahl

Art der Wahl:

     Konklave

Beginn und Ende:

     14.06. - 16.06.1846

Wahlort:

     Rom, Quirinal

Dauer der Wahl in Tagen:

     2

KardinÀle im Konklave:

     50

Kirchliche VITA

Ämter und Funktionen:

     1819 Priesterweihe, 1827 Erzbischof von Spoleto, 1832 Bischof von Imola, 1840 Kardinal.

Persönliche VITA

Geburtsname:

     Giovanni Maria Mastai-Ferretti (Graf)

Geburtsdatum:

     13.05.1792

Geburtsort:

     Senigallia

Herkunftsland:

     Italien

Todestag:

     07.02.1878

Todesort:

     Rom

Todesart:

     --

Beisetzungsort:

     Rom, St. Peter, seit 1881 S. Lorenzo fuori le mura

Informationen

Am 20.09.1870 besetzen italienische Truppen Rom. Pius betrachtete sich als Gefangener des Vatikan. Vom 08.12.1860 bis  20.10.1870 beim  I.Vatikanischen Konzil  erlies er die dogmatische Konstitution “Pastor aeternus” mit der pĂ€pstlichen Unfehlbarkeit und dem pĂ€pstlichen Jurisdiktionsprimat.

 

Kardinalskreierungen im Pontifikat: Gesamt 123

 

 

 

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Papst Pius IX.

 

GrabstÀtte: Papst Pius IX.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Ort(e) der GrabstÀtte(n):

 

Reihenfolge der GrabplÀtze ( event. Translationen):

 

 

 

Rom

 

                          1. Grab: St. Peter

 

 

 

Rom

 

 

                          2. bis 4. Grab: S. Lorenzo fuori le mura

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan und Kirche:

 

Zum Lagplan!

 

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St. Peter (1. Grab)

 

S. Lorenzo fuori le mura (2. bis 4. Grab)

 

S. Lorenzo fuori le mura (heute)

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

GrabstÀtte(n):

 

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Schlichter Marmorsarkophag von Papst Pius IX. in S. Lorenzo fuori le mura (2. Grab).

 

 

Marmorsarkophag (3. Grab) mit Rundgitter..

 

Marmorsarkophag (3. Grab) ohne Rundgitter.

 

 

Glassarkophag unter einem schlichten Altar vor dem letzten Marmorsarkophag (4. Grab).

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

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Zur Geschichte der Praecordia!

 

 

 

 

 

 

 

 

Detail der Silbermaske von Papst Pius IX. im Glassarkophag.

 

 

Über das Bild gelangt man zur Geschichte der Praecordia.

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Informationen:

 

Papst Pius IX. war am 07.02.1878 in Rom im Alter von 85 Jahren verstorben. Seine erste GrabstĂ€tte war ein provisorisches Grab in der Sakramentenkapelle von St. Peter (1. Grab). Seine Praecordia (lat. Herz, Eingeweide) wurden entgegen dem Ritus nicht in die römische Kirche Ss. Vincenzo e Anastasio sondern hinter dem Wappen des Papstes in den Vatikanischen Grotten eingemauert (zur Praecordia-Geschichte, siehe Bild oben). Pius IX. hatte drei KardinĂ€le zu seinen Testamentsvollstreckern ernannt. Diese waren Kardinal Monaco La Valletta, Kardinal Simeoni und Kardinal Mertel. Sie ließen gemĂ€ĂŸ Pius Wunsch, einen schlichten Sarkophag fĂŒr 400 Scudi anfertigen. Nach der Fertigstellung des schlichten Marmorsarkophags sollte die Beisetzung in der Kirche S. Lorenzo fuori le mura in der Nacht vom 12. auf den 13.07.1881 stattfinden. De Waal schildert die Ausschreitungen bei der ÜberfĂŒhrung der Leiche wie folgt:

“In welcher Weise die Feier von den Feinden der Kirche und des Papstthums zu einem der ruchlosesten Frevel ausgebeutet worden ist, wie die Regierung von Italien schadenfroh der Verhöhnung des edlen Todten zuschaute, um die Welt glauben zu machen, die Römer hĂ€tten ĂŒber dem GlĂŒck der neuen VerhĂ€ltnisse Pius und alle seine Wohltaten vergessen, das ist eine bekannte Thatsache. Daß die ruchlose Bande nicht das Ärgste zur AusfĂŒhrung brachte, dies verhindert zu haben, ist das Verdienst der deutschen Priester an unserer Nationalstiftung von Campo Santo. Sie haben sich aus freien StĂŒcken sofort bei St. Peter im kirchlichen Ornat neben dem Leichenwagen aufgestellt und dem dĂ€monischen Hasse gewehrt, welcher auf der EngelsbrĂŒcke sich anschickte, die Leiche in die Tiber zu werfen. WĂ€hrend die Römer, in treuer Verehrung ihres unvergeßlichen Pius die Fenster beleuchteten und Blumen auf den Sarg warfen, Andere unter unablĂ€ssigen Gebeten der Leiche das Geleit gaben, zog hinter dem Todtenwagen eine Schaar der Verworfensten dahin und sang die Garibaldi-Hymne; unter dem Rufe: “Tod dem Papste, Tod den Pfaffen, es lebe Italien” flogen Steine gegen den Sarg; am Portal der Kirche des heiligen Laurentius mußte der Eingang erzwungen werden. Jene deutschen Priester, die auf dem zweistĂŒndigen Wege nicht von ihrem Ehren-Posten wichen, hatten die Genugthuung, die Zipfel des Bahrtuches haltend, an der Seite des Sarges in die Kirche einzuziehen, und sie glaubten ihre Aufgabe erst erfĂŒllt, als vor ihren Augen die Leiche in die Tiefe gesenkt worden war.”

In das Pontifikat Pius IX. war die Okkupation RomÂŽs gefallen. Pius hatte sich selbst als “Gefangener im Vatikan” bezeichnet. Die Ausschreitungen beim Leichenzug von St. Peter nach S. Lorenzo fuori le mura zeigten deutlich die Spannungen zwischen den AnhĂ€ngern der Republik und dem Papsttum jener Zeit. Schließlich wurde der Leichnam am 13.09.1881 in einem schlichten Marmorsarkophag gebettet (2. Grab). Dieser hatte die Inschrift:

OSSA ET CINERES

PII PAPAE IX

VIXIT A. LXXXV IN PONT. A. XXXI M. VII D. XXII

ORATE PRO EO.

Um 1888 wurde der Sarkophag durch einen neu gestalteten Sarkophag ersetzt (3. Grab). Die Inschrift auf dem neuen Sarkophag war identisch der des vorhergehenden Sarkophags. Diese Inschrift verweist auf die Dauer seines Pontifikates, 31 Jahre, 7 Monate und 22 Tage. SpĂ€ter ließ der Pius-Nachfolger Papst Leo XIII. (1878-1903) aus Privatmitteln die RuhestĂ€tte mit einem geschmackvollen Gitterwerk umgeben. Seit 1907 lief fĂŒr den sehr verehrten Pius IX. ein Seligsprechungsverfahren, welches 2000 abgeschlossen wurde. 1956 wurde sein Leichnam exhumiert. Papst Johannes Paul II. sprach Pius IX. am 03.09.2000 selig. Seither ruht der angeblich unverweste Körper des Papstes in einem Glassarkophag (4. Grab). Sein Gesicht verdeckt eine silberne Maske.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

 

1. Borgolte, Michael, Petrusnachfolge und Kaiserimitation, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1989, S. 321

 

 

 

2. De Waal, Anton. Die Gruft des heiligen Vaters Pius IX., Friedrich Pustet-Verlag, Regensburg, 1891, S.5-6.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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