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Johannes XXIII.

Papstwappen

Heilig

zum Konklave

 

Biografische Daten: Papst Johannes XXIII. (Heilig)

Aliasname:

     Papa Buono

Lfd. Nr. m. GP:

     300

Lfd. Nr. o. GP:

     262

Lfd. Nr. GP:

     --

Pontifikat

Von bis:

     1958 - 1963

Pontifikatdauer:

     4 Jahre, 7 Monate, 6 Tage

Wahltag:

     28.10.1958

Inthronisation:

     04.11.1958

Entthronisation:

     --

Papstlistenrang:

     163

Sedisvakanz in Tagen bis zur  Inthronisation:

     26

Papstwahl

Art der Wahl:

     Konklave

Beginn und Ende:

     25.10. - 28.10.1958

Wahlort:

     Rom, Sixtinische Kapelle

Dauer der Wahl in Tagen:

     3

KardinÀle im Konklave:

     51

Kirchliche VITA

Ämter und Funktionen:

     1918 im MilitĂ€rdienst als SanitĂ€tssoldat und als MilitĂ€rpriester, 19.03.1925  zum Bischof geweiht,  Apostol. Visitator in                        Bulgarien,1935 - 1944 Apostol. Delegat in Griechenland und der TĂŒrkei, 01.01.1945 Nuntius in Paris, 1953 Patriarch von                   Venedig.

Persönliche VITA

Geburtsname:

     Angelo Giuseppe Roncalli

Geburtsdatum:

     25.11.1881

Geburtsort:

     Sotto il Monte bei Bergamo

Herkunftsland:

     Italien

Todestag:

     03.06.1963

Todesort:

     Rom, Vatikan

Todesart:

     Krebsleiden

Beisetzungsort:

     Rom, seit 06.06.1963 in den Vatikanischen Grotten, seit 04.06.2001 in St. Peter

Informationen

 Papst Johannes Paul II. hatte ihn im September 2000 selig gesprochen. Seine Heiligsprechung erfolgte durch Papst Franzikus am 27.04.2014 in St. Peter.

 

Kardinalskreierungen im Pontifikat: Gesamt 52

 

GrabstÀtte: Papst Johannes XXIII.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Ort(e) der GrabstÀtte(n):

 

Reihenfolge der GrabplÀtze ( event. Translationen):

 

 

 

Rom

 

                          1. Grab: St. Peter, Vatikanische Grotten

 

 

 

Rom

 

 

                          2. Grab: St. Peter

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan und Kirche:

 

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St. Peter, Vatikansiche Grotten (1. Grab).

 

St. Peter (2. Grab)

 

St. Peter (heute)

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

GrabstÀtte(n):

 

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 Sarkophag aus Travertinmarmor von Papst Johannes XXIII. in den Vatikanischen Grotten (1. Grab).

Glassarkophag von Papst Johannes XXIII. in der Petersbasilika (1. Grab).

 

Frontalansicht des heiligen Johannes XXIII. unter dem Altar des St. Hieronymus.

 

 

Detail des heiligen Papstes im Glassarkophag.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

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Detail der Inschrift: JOANNES XXIII.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Informationen:

 

Papst Johannes XXIII. war am 03.06.1963 im Vatikan verstorben. Es war der Pfingstmontag um 19.49 Uhr im Apostolischen Palast als Papst Johannes XXIII. nach viertĂ€giger schwerstem Leiden verschieden war. Bereits eine Stunde nach seinem Tot wurde die Leiche von drei Professoren der staatlichen römischen UniversitĂ€t einbalsamiert und im Laufe der Nacht im Salon der pĂ€pstlichen Wohnung aufgebahrt. Am folgenden Tag gegen 18.00 Uhr wurde der Leichnam des Papstes aus den PrivatgemĂ€chern in die Vatikanische Basilika gebracht. Am 05. und 06. Juni wurde Johannes XXIII. hier im Dom aufgebahrt, entgegen der Tradition nicht in der Sakramentenkapelle des Petersdomes sondern ĂŒber der Confessio vor dem Papstaltar. Um 17.00 Uhr wurde St. Peter fĂŒr die GlĂ€ubigen geschlossen. Wie ĂŒblich wurde der Leichnam in drei SĂ€rge gelegt. Zu erst in einen Sarg aus Zypressenholz, dann in einen Bleisarg (vier Millimeter dicke Wandung, acht Zentner schwer) und zum Schluss in einen Nussbaumsarg. Auf jedem der drei Sargdeckel ist ein Kreuz angebracht, auf dem Bleisarg und dem Ă€ußersten Sarg auch ein Schild mit dem Namen und den Lebensdaten Johannes XXIII. sowie sein Papstwappen. Man verbrachte die SĂ€rge in die Vatikanischen Grotten und hier wurden die drei SĂ€rge verschlossen; der Bleisarg wurde zugeschweißt. Anschließend wurden die SĂ€rge in den vorbereiteten Travertinmarmorsarkophag gelegt (1. Grab).

1970 eröffnete Papst Paul VI. (1963-1978) das Seligsprechungsverfahren fĂŒr Johannes XXIII. Im Heiligen Jahr 2000, am 03. September konnte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) ihn seligsprechen. Im Januar 2000 wurde die Leiche durch Professor Gennaro Goglia exhumiert. Goglia war einer der drei verantwortlichen bei der Einbalsamierung von Johannes XXIII. Seit dem 04.06.2001 ruht Papst Johannes XXIII. in einem Glassarkophag unter dem Altar des Heiligen Hieronymus in St. Peter (2. Grab). Johannes XXIII. soll eine testamentarische VerfĂŒgung hinterlassen haben, aus der hervorgeht, dass er im Lateran begraben werden möchte, wenn sein Plan, den Sitz des römischen Vikariates dorthin zu verlegen, realisiert wird. Des weiteren hatte er verfĂŒgt, in welcher Nische der Grotten sein vorlĂ€ufiges Grab sein sollte. Es bleibt abzuwarten, nachdem seine Heiligsprechung am 27.04.2014 erfolgte, ob er spĂ€ter nach S. Giovanni in Laterano transferiert wird.

Die Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. war in der Geschichte der Kanonisationsverfahren einzigartig. Neben ihm wurde auch Papst Johannes Paul II. (1978-2005), der Reisepapst in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen. Die Heiligsprechung vollzog Papst Franziskus im Beisein seines VorgĂ€ngers, des emeritierten Papst Benedikt XVI. (2005-2013) auf dem Petersplatz. Noch nie wurden am selben Tag zwei PĂ€pste heiliggesprochen. Somit ging dieser Tag als der „Tag der vier PĂ€pste“ in die Kirchengeschichte ein.

Johannes XXIII. hatte am 23.10.1962 feierlich das II. Vatikanische Konzil eröffnet. Noch in den letzten Tagen seines Lebens wĂŒnschte er, man möge das Konzil fortfĂŒhren. Mit seinem Tot am 02.06.1963 musste das Konzil “eo ipso” unterbrochen werden. Sein Nachfolger Papst Paul VI. fĂŒhrte es fort und beendete das II. Vatican am 08.12.1964.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Quellen:

 

1. Borgolte, Michael, Petrusnachfolge und Kaiserimitation, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1989, S. 321.

 

 

 

2. KNA, Johannes XXIII.- Das Leiden und Sterben des Konzils-Papstes, KNA-Agentur, MĂŒnchen, ????, S. 48-70.

 

 

 

3. SĂŒddeutsche Zeitung vom 05.06.2001, Neue letzte Ruhe fĂŒr Papst Johannes XXIII.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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