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Clemens II.

Papstwappen

 

 

Biografische Daten: Papst Clemens II.

Aliasname:

     --

Lfd. Nr. m. GP:

     166

Lfd. Nr. o. GP:

     150

Lfd. Nr. GP:

     --

Pontifikat

Von bis:

     1046 - 1047

Pontifikatdauer:

     9 Monate, 15 Tage

Wahltag:

     24.12.1046

Inthronisation:

     25.12.1046 in Rom

Entthronisation:

     --

Papstlistenrang:

     249

Sedisvakanz in Tagen bis zur folgend. Inthronisation:

     30

Papstwahl

Art der Wahl:

     Durch König Heinrich III.

Beginn und Ende:

     --

Wahlort:

     Synode in Rom

Dauer der Wahl in Tagen:

     --

KardinÀle im Konklave:

     --

Kirchliche VITA

Ämter und Funktionen:

     Domkanoniker in Halberstadt, 1032 Kaplan in Hamburg-Bremen, 1035  Hofkapellan, 1040 Bischof von Bamberg

Persönliche VITA

Geburtsname:

     Suidger von Morsleben und Hornburg (aus sĂ€chsischem Adel)

Geburtsdatum:

     Um 1005

Geburtsort:

     Hornburg

Herkunftsland:

     Deutschland

Todestag:

     09.10.1047

Todesort:

     Auf der Reise nach Deutschland, im St. Thomas-Kloster am Aposella bei Pesaro

Todesart:

     Vermuteter Giftmord ist nicht nachweisbar.

Beisetzungsort:

     Im Bamberger Dom, das einzigste Papstgrab nördlich der Alpen.

Informationen

Behielt als Papst sein Bistum in Bamberg bei.

 

Kardinalskreierungen im Pontifikat: Gesamt 0

 

 

 

 

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Statue Clemens II. Er war der Erste von Vier durch Kaiser Heinrich III. (1017-1056) erhobenen deutschen PĂ€pste (Grabfigur am Dom zu Bamberg).

 

 

GrabstÀtte: Papst Clemens II.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Ort(e) der GrabstÀtte(n):

 

Reihenfolge der GrabplÀtze ( event. Translationen):

 

 

 

Monteabbate (Italien)

 

                          1. Grab: Kloster Badia di S. Tommaso (am Aposella)

 

 

 

Bamberg (Deutschland)

 

                          2. Grab: Kaiserdom  Bamberg

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan und Kirche:

 

Zum Lagplan!

 

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Kaiserdom Bamberg (2. Grab)

 

Kloster Badia de S. Tommaso (1. Grab - heute)

 

Kaiserdom Bamberg (2. Grab - heute)

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

GrabstÀtte(n):

 

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Nordansicht des Sarkophag von Papst Clemens II. im Westchor des Kaiserdoms in Bamberg (2. Grab).

 

Westansicht des Sarkophag.

 

Ansicht der Abdeckplatte mit Inschrift auf dem Sarkophag.

 

 

Steinfigur von Papst Clemens II. im Bamberger Kaiserdom. Ehemals auf dem Sarkophag von Clemens II. angebracht.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

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SĂŒdansicht allgorische Darstellung der christl. Tugend: Die StĂ€rke.

 

SĂŒdansicht allgorische Darstellung der christl. Tugend: Die Furchtlosigkeit (Unschuld).

 

Nordansicht allgorische Darstellung der christl. Tugend: Die Gerechtigkeit.

 

 

Nordansicht allgorische Darstellung der christl. Tugend: Die MĂ€ĂŸigkeit (die Wasser in den Wein gießt).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nordansicht allgorische Darstellung der christl. Tugend: Die Freigebigkeit.

 

Westansicht allgorische Darstellung: Christus, welcher als “Lamm Gottes” der göttlichen Gerechtigkeit da Schwert entriss und dieses mitten in der Scheide hĂ€lt.

 

Oestansicht allgorische Darstellung: Papst Clemens II. auf dem Sterbebett mit seinem Schutzengel zur Seite.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Informationen:

 

Ende September reiste Papst Clemens II. ĂŒber die Marken in Richtung Fonte Avellana. In der NĂ€he von Pesaro, im Kloster Badia di S. Tommaso am Aposella (St. Thomas Kloster, heute Gemeinde Montelabbate an der AdriakĂŒste) erkrankte der Papst schwer an Fieber. Hier pflegten ihn die Benediktinermönche vom 24. September bis zu seinem Tod am 09. Oktober 1047. Kurz im Kloster bestattet (1. Grab), wurde sein Leichnam im folgenden Jahr unter schwierigen UmstĂ€nden im Winter bei Schnee und Eis in seine Heimat nach Bamberg ĂŒberfĂŒhrt (2. Grab). Sein Sarkophag im Westchor des Doms zu Bamberg ist das einzigste Grab eines Papstes nördlich der Alpen. Noch im 11. Jahrhundert wurde der Verdacht laut, Clemens sei vergiftet worden. Unter anderem berichtet Lupus Protospatarius, ein Chronist aus Apulien, ĂŒber einen Giftmord „Benedictus per poculum veneni occidit P. Clementem“, welcher auf Initiative des bitter enttĂ€uschten, und Clemens II. feindlich gesonnenen Benedikt IX. stattgefunden haben soll. In der Mitte des 20. Jahrhunderts untersuchten Gerichtsmediziner die Überreste des pĂ€pstlichen Leichnams im Dom zu Bamberg. In der Knochenmasse stellte man eine hohe Konzentration von Bleiablagerungen fest. Die chemisch-toxikologische Studie konnte die Frage nach einem eventuellen Giftmord jedoch nicht aufklĂ€ren. Zu Lebzeiten von Clemens II. war es ĂŒblich zum SĂŒĂŸen von Wein Bleiacetat zu verwenden, auch der Gebrauch von BleigefĂ€ĂŸen war vollkommen normal. Die im Leichnam lokalisierten Bleiablagerungen könnten daher ohne Weiteres hiervon stammen und nicht von einer gezielten Verabreichung tödlichen Giftes. Seinen weißen Sarkophag kann man heute im Bamberger Westchor des Kaiserdoms sehen. Leider ist er fĂŒr die meisten Besucher nur mit einer Genehmigung der Diözese zu besuchen. Da er hinter dem Bischofsstuhl steht und direkt nicht zugĂ€nglich ist. Die Deckplatte des Sarkophags zeigt folgende Schrift:

Originaltext auf der Deckplatte des Sarkophags:

Rmus IN CHRO PATER ET DNS D. SVIDGERVS A. MAYENDORFF SAXO 2 EPS BAMB. POSTEA SVMMVS PONT. CLEM 2 DICT OBIIT ROMAE 10. OCTOB. AO 1047

Übersetzung:

Der hochwĂŒrdige Vater in Christus und Herr Suitger von Mayendorff, ein Sachse, zweiter Bischof von Bamberg; spĂ€ter Papst, genannt Clemens II. Er starb zu Rom am 10. Oktober im Jahr des Herrn 1047.

Auf der Deckplatte des Sarkophags befinden sich in der Inschrift drei Fehler; Suidgers Geburtsort ist nicht Mayendorff sondern Hornburg, er ist nicht in Rom sondern im St. Thomaskloster in Montelabbate gestorben und sein Todestag ist nicht der 10. sondern der 09. Oktober 1047.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

 

1. Borgolte, Michael, Petrusnachfolge und Kaiserimitation, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1989, S. 139.

 

 

 

2. Guggenberger Karl, Die deutschen PÀpste, Verlag Bachem, Köln, 1916, S. 35.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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