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Das Tor der Barmherzigkeit: Fußball im Vatikan

Samstag 20. Februar 2016 von VH

FußballAn diesem Samstag startet er wieder, der Clericus Cup, im Vatikan so etwas wie die Bundesliga oder der Pokalwettbewerb im Fußball. Teams der verschiedenen Priesterseminarien und Universitäten treten gegeneinander an, das Motto lautet in diesem Jahr „Barmherzigkeit auf dem Feld“, was die Spieler auch alle auf ihren Trikots tragen werden. Als besondere Geste in diesem heiligen Jahr sind die Mannschafts-Kapitäne gemeinsam durch die Heilige Pforte am Petersdom gegangen, das erste Tor, wenn man so will.

Martin Amaro von den North Armerican Martyrs, der Mannschaft des US-Amerikanischen Priesterseminars, ist einer der Spieler die gleich am ersten Tag antreten müssen. Weil der Sport in den USA nicht so beliebt ist wie in Europa, musste er das Kicken erst einmal lernen, berichtet er Radio Vatikan. „Ich bin ein Fan der großen Fußball Vereine hier in Europa. Ich mag das Spiel, außerdem lernt man so schnell andere Leute kennen. Deswegen wollte ich im Team mitspielen.“ Man wachse zusammen, durch die Emotionen des Spiels lerne man sich sehr schnell sehr gut kennen, sagt der Seminarist. Aber darüber dürfe man nicht die Konkurrenz vergessen, die gehöre auch dazu. „Es ist ein starker Wettbewerb. Da gibt es viel Talent in den anderen Seminaren. Wir haben viel trainiert und schließlich haben wir 2012 den Cup auch schon gewonnen. Wir hoffen, dass wir wieder gewinnen können.“ Das Jahr der Barmherzigkeit sei schon was besonderes, er freue sich darauf, vielleicht etwas Neues dazu auch im Fußball zu lernen. Und schließlich sei auch Papst Franziskus ein großer Fan des Sports, da müsse man sich dann schon besonders einsetzen.

Der Wettbewerb wird in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgetragen, das Finale wird am 28. Mai gespielt. (rv)

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 20. Februar 2016 um 18:24 und abgelegt unter Vatikan. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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