Kirche und Staat – Kirche und Gesellschaft: Tagung der Ratzinger Schülerkreise

 

Udo di Fabio über „Grenzen des Rechts: Zur metaphysischen Beziehung notwendiger Ordnungen“.

CASTELGANDOLFO – In diesem Jahr gab es in Castel Gandolfo ein kleines Jubiläum zu begehen. Nachdem auf Initiative von Papst Benedikt XVI. im Jahre 2008 erstmals eine kleine Gruppe junger Theologen in das Bergstädtchen am Rande des Albaner Sees eingeladen worden war, um am jährlichen Treffen des Schülerkreises des ehemaligen Professors und Kardinals teilzunehmen, konnte man anlässlich der diesjährigen Tagung vom 7. bis 9. September 2018 bereits auf zehn Jahre gemeinsamer Zusammenkünfte zurückblicken. Seit damals hat sich zweifelsohne viel ereignet und in der Begegnung der Schülerkreise entwickelt. So nimmt beispielsweise der emeritierte Papst seit seinem Amtsverzicht (2013) zwar nicht mehr an den Treffen teil, gibt aber für jedes Jahr das Leitthema der Tagung vor und steht mit großem Interesse am Fortgang der Arbeiten in engem Kontakt mit den Mitgliedern der beiden Schülerkreise. Zudem hat sich im vergangenen Jahr der Neue Schülerkreis auf Bitte Benedikts als eingetragener Verein konstituiert, um auf einer guten rechtlichen Basis auch auf Zukunft hin seine Theologie zu durchdringen und sie in ihren Charakteristika durch Symposien, Publikationen und andere wissenschaftliche Formate, vor allem aber in der Art des eigenen theologischen Denkens und Arbeitens zu fördern sowie auf dieser Grundlage das Gespräch mit herausragenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Gegenwart zu suchen.

Das Jubiläum wurde fast unbemerkt und ganz im Stil der Theologie und der Spiritualität von Joseph Ratzinger / Papst Benedikt begangen. Man mag dabei an die bekannte benediktinische Grundregel des Ora et labora denken. Eingerahmt durch das geistliche Programm des kirchlichen Stundengebets, der täglichen Messfeier und der Möglichkeit zum stillen Verharren in der Kapelle des Tagungshauses, stand neben den zahlreichen Gesprächseinheiten, die sich den aktuellen theologischen Fragen und den eigenen Arbeiten und Projekten ebenso widmeten wie dem Austausch persönlicher und kirchlicher Erlebnisse, der Samstag als eigentlicher Tagungstag im Zentrum der Zusammenkunft. Er war dem Thema „Kirche und Staat – Kirche und Gesellschaft“ gewidmet.

Den Tag, der mit der Kirche als Festtag „Mariä Geburt“ begangen wurde, eröffnete nach dem Morgenlob die Eucharistiefeier, die Kardinal Kurt Koch, Protektor des Neuen Schülerkreises, zelebrierte. In seiner bemerkenswerten Predigt entwickelte er eine kleine Theologie des Geburtstages, der in der Sicht des Glaubens eine Relativierung erfahre und erst mit dem Todestag als dem „Geburtstag zum ewigen Leben“ seine eigentliche und endgültige Bedeutung erhielte. Das werde auch an der Tatsache deutlich, dass die Kirche in ihrem liturgischen Kirchenjahr nur drei Geburtstage feiere (neben der Geburt Jesu Christi an Weihnachten die Geburt Johannes des Täufers und der Gottesmutter Maria), da bei ihnen bereits über dem Eintritt in diese Welt mit Blick auf das Geheimnis der Menschwerdung das Licht der Ewigkeit erstrahle. Ansonsten spiele bei den Heiligen das Verständnis ihres Todestages als Eintritt in das Licht ewiger Herrlichkeit die maßgebende Rolle.

Der Vormittag stand dann ganz im Zeichen des detailreichen Vortrags von Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio (Jg. 1954), langjähriger Richter des Bundesverfassungsgerichts (1999-2011) in der Nachfolge von Paul Kirchhof und aktuell Professor am Institut für Öffentliches Recht (Abteilung Staatsrecht) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Unter dem Titel „Grenzen des Rechts: Zur metaphysischen Beziehung notwendiger Ordnungen“ entwarf der weit über die Grenzen der Rechtswissenschaft bekannte Jurist und Träger zahlreicher Auszeichnungen (u.a. „Reformer des Jahres 2005“ durch die F.A.Z., Hanns Martin Schleyer-Preis, Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland) seine Perspektive der Jurisprudenz auf der Grundlage von Glaube und Vernunft.

An die Gastgeber gerichtet bemerkte er, dass Benedikt XVI. als Person dafür steht, was er als Theologe vertritt, die Einheit von Glaube und Vernunft. Basierend auf dieser Einheit entwickelte Di Fabio seine Hermeneutik: „Wenn Glaube und Vernunft eine Einheit des Unterschiedenen bilden, dann muss es möglich sein, vom Glauben auf die Welt zu schauen und von der säkularen Wissenschaft auf theologische Gehalte, mit Respekt vor dem Eigenwert der anderen Ordnung“. Dieser Blick eröffnete den Teilnehmern die Grundthese des Referenten vom „metaphysischen Defizit“ heutiger Rechtswissenschaft im Zusammenhang einer nachweisbaren partiellen Dysfunktionalität des Rechts. Die säkulare Wissenschaft habe sich aus dem Bereich des Transzendenten verabschiedet und das Recht habe den lange Zeit geltenden prozeduralen Charakter seiner Entwicklung verlassen. Di Fabio verfolgte hier einen systemtheoretischen Ansatz. Recht werde revidiert, verändert, vergrößert und somit stets komplexer. Gerade diese Ausdifferenzierung des Rechts, die letztlich jedoch in nicht wenigen Bereichen zu seiner Nichtbeachtung führe (z.B. Stabilitätsregeln der EU; das Schengen- bzw. Dublin-System, …), mache das metaphysische Defizit erkennbar. Jede ausdifferenzierte Wissenschaft brauche aber zu ihrer notwendigen Begrenzung einen Gegenpol. Das Recht bedürfe somit einer erneuerten Sicht auf die Quellen seiner Erkenntnis, die ihm Anspruch und Wirkkraft verleihen.

Unter Zustimmung zu dem von Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. insbesondere auch in seiner Regensburger Rede (2006) beschriebenen Verhältnis von Glaube und Vernunft und ihres unterschiedenen Aufeinanderverwiesenseins plädierte Di Fabio deshalb für eine verstärkte Sichtbarmachung tragender Grundlagen des Rechts, die sich sowohl aus dem Glauben als auch aus der denkerischen Kraft des Menschen und damit aus der Verantwortung gegenüber seiner geschenkten Freiheit entwickeln. Als Beispiele führte er den Gottesbezug in der Präambel des Bonner Grundgesetzes sowie die verfassungsrechtliche Struktur der Staatsgewalt an. Das Grundgesetz mit seinem Verweis auf die Würde des Menschen sei der

Versuch gewesen, vor die Aufklärung zurückzugreifen, wo im Renaissance-Humanismus das Menschenbild auf der Grundlage der Gottesebenbildlichkeit formuliert wurde. Auf der Grundlage einer Verschränkungsbeziehung von hellenistischer Philosophie und Offenbarung sollte so die Metaphysik in die Jurisprudenz hineingenommen werden. Gemäß Di Fabio stehen Glaube und Religion nicht außerhalb der Welt, sind aber ebenso wenig mit ihr kongruent. Die Kirche muss sich deshalb zur Vermeidung einer Selbstgefährdung ihres Glaubens stets in eine begründete Distanz zur Welt und Politik begeben, gleichzeitig sie jedoch zu durchdringen versuchen. Die Überlegungen des Referenten wurden im Anschluss an den Vortrag mit großer Zustimmung bedacht, zugleich aber auch in einer lang anhaltenden und konstruktiven Diskussion einer kritischen Sicht unterzogen.

Am Nachmittag standen dann Kurzreferate und Statements im Mittelpunkt der Arbeit, die inhaltlich den thematischen Leitfaden vom Vormittag fortsetzten. So entwickelte Prof. Dr. Christoph Ohly, 1. Vorsitzender des Neuen Schülerkreises e.V., unter dem Titel Gesunde Laizität. Staatskirchenrechtliche Dimensionen eines Schlüsselbegriffs im Denken von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. wesentliche Leitlinien dieser kirchlichen Vision des Verhältnisses von Kirche und Staat in der heutigen Zeit. Er betonte dabei insbesondere die Auswirkungen der recht verstandenen Trennung von Kirche und Staat sowie ihrer sinnvollen Kooperation (Gaudium et Spes, 76) für den einzelnen Gläubigen wie für die kirchliche Gemeinschaft. Schließlich sprach u.a. P. Prof. Dr. Vincent Twomey SVD, Mitglied des Schülerkreises, über das Verhältnis von Kirche und Politik im Kontext der Aussagen von Joseph Ratzinger, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Situation in seinem Heimatland Irland.

Auch in diesem Jahr konnte jeweils eine kleine Gruppe aus den beiden Schülerkreisen die Begegnung mit dem emeritierten Papst im Monastero Mater Ecclesiae erleben. Er zeigte sich wie immer sehr interessiert an den Ergebnissen der Tagung und auch an den persönlichen Lebenssituationen und Arbeiten der Mitglieder beider Schülerkreise. Mit Freude und Erwartung darf nun bereits auf das Treffen im kommenden Jahr geblickt werden!

Dr. Josef Zöhrer, Schülerkreis Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI.

Prof. Dr. Christoph Ohly / P. Dr. Sven Conrad FSSP Neuer Schülerkreis Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. e.V. (CNA Deutsch)

Verfolgung im Kommunismus: Für die Zukunft ist Wahrheit über die Vergangenheit unabdingbar

Internationales Treffen im ehemaligen kommunistischen Arbeitslager Spac in Albanien von der Maximilian-Kolbe-Stiftung.

TIRANA – Unvorstellbare Gräuel und Ausbeutung haben die Kommunisten hier im Namen ihrer mörderischen Ideologie begangen – nun soll das Lager eine Gedenkstätte werden.

Vom 27. August bis 1. September 2018 fand dazu auf dem Gelände des kommunistischen „Arbeitslagers“ Spac in Albanien ein erstes „Internationale Sommer-Camp“ unter dem Titel „Umgang mit dem Erbe des Kommunismus. Lernen und Arbeiten für die Zukunft Europas“ statt.

Das Camp war von der Maximilian-Kolbe-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Assoziation Museum Spac und dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis vorbereitet worden.

Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit Bemühungen um eine Umwandlung des ehemaligen Lagers in eine Gedenkstätte, die die Erinnerung an das Leid, Unrecht und die unmenschlische Gewalt der kommunistischen Epoche in Albanien wachhalten soll, der auch und gerade Katholiken zum Opfer fielen.

30 Teilnehmer aus Albanien, Bulgarien, Deutschland, Polen und der Ukraine trafen ehemalige Insassen und setzten sich intensiv mit den kommunistischen Verbrechen und deren Folgen auseinander. Als konkreter Beitrag zum Erhalt des Ortes beseitigten sie wuchernde Pflanzen und sammelten Müll ein – „damit kein Gras über die Sache wächst“, so die Veranstalter.

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg, der auch den Vorsitz des Stiftungsrates der Maximilian-Kolbe-Stiftung innehat, nahm gemeinsam mit Erzbischof Angelo Massafra von Shkoder an dem Camp teil. Er erklärte am Rande des Camps in Spac: „Für die Zukunft ist Wahrheit über die Vergangenheit unabdingbar. Dazu gehört, dass die Geschichte aufgearbeitet wird, besonders die von 1944–1991“.

Schick betonte: „Die Reste des Arbeitslagers Spac und andere müssen erhalten werden als Erinnerung an diese Zeit. Das kann dazu beitragen, die Überlebenden und ihre Angehörigen zu trösten, die Fakten dieser unseligen Geschichte aufzudecken und wichtige Orte des Nachdenkens zu schaffen.“

Das ehemalige Arbeitslager Spac gehört zu den schlimmsten Orten der kommunistischen Gewaltherrschaft in Albanien. Es bestand von 1968 bis 1991. Die Häftlinge mussten unter unmenschlichen und lebensgefährlichen Bedingungen in einer Kupfermine arbeiten. Nachdem das ehemalige Arbeitslager nach 1991 lange dem Verfall, der Plünderung und der mutwilligen Zerstörung preisgegeben worden war, wurde 2013 mit Unterstützung der katholischen Kirche in Albanien, der Maximilian-Kolbe-Stiftung und Renovabis die Assoziation Museum Spac gegründet. Sie ist darum bemüht, dass das ehemalige Arbeitslager in eine Gedenkstätte umgewandelt wird.

Die katholische Kirche in Albanien, die durch das kommunistische Regime mit besonderer Schärfe verfolgt wurde, war wie alle Religionsgemeinschaften unter den kommunistischen Machthabern in Albanien seit 1967 verboten.

Die Kommunisten nahmen die Mehrzahl der Priester und Bischöfe fest und setzten sie in Haft, einige von ihnen auch in Spac. Zu den Opfern gehört auch der heutige Kardinal Ernest Simoni.

2016 sprach Papst Franziskus 38 albanische Märtyrer aus der Zeit der kommunistischen Verfolgung selig.

Hintergrund

Die Maximilian-Kolbe-Stiftung, benannt nach dem polnischen Franziskaner St. Maximilian Kolbe, der als Märtyrer der Nazis starb, wurde 2007 mit Unterstützung der Deutschen und der Polnischen Bischofskonferenz gegründet. Das Werk soll Beiträge zur Stärkung und Weiterentwicklung der kirchlichen Versöhnungsarbeit in Europa zu leisten. (CNA Deutsch)

Ist der Exorzismus auf Latein wirkmächtiger?

INDIANAPOLIS – Was fasziniert die Menschen am Exorzismus? Warum erreicht das Thema mehr kirchenferne Menschen als die meisten anderen Ausprägungen des Glaubens, einschließlicher ganzer Pastoral-Einheiten und Theologie-Professuren?

Die Figuren des Kinoschlagers „The Exorcist“ bevölkern praktisch ihr eigenes Subgenre des Horror-Films – und haben im 21. Jahrhundert eine eigene Fernsehserie.

Die Serie „The Exorcist“ läuft seit Monaten erfolgreich im Fernsehen – und hat eine neue Welle der Faszination mit dem Übernatürlichen ausgelöst.

Bereits vor der ersten Sendung hat Lance Higdon für die alles andere als katholische Popkultur-Seite „Vice“ die Welt des Exorzismus beschrieben.

Der Regisseur des ursprünglichen Horror-Films, William Friedkin, so Higdon, habe gegenüber der Nachrichtenagentur AFP im Mai 2016 gesagt, er sei in den Vatikan eingeladen worden um einen echten Exorzismus zu erleben und filmen.

Ein Sprecher des Vatikans widersprach dieser Darstellung gegenüber AFP und wies darauf hin, dass der Vatikan keinen offiziellen Exorzisten habe. Der Sprecher sagte weiter, es sei möglich, dass Friedkin den Vatikan mit einer katholischen Einrichtung verwechsle.

Aber stimmt das alles? Und woher kommt diese Faszination?

Pfarrer Vincent Lampert ist ein im Vatikan ausgebildeter Exorzist der Erzdiözese von Indianapolis und Priester einer dortigen Gemeinde. Der Geistliche hat über seine Erfahrungen mit Exorzismen im ganzen Land Vorträge gehalten.

Katholische Priester dürften keine Außenstehenden bei einem Exorzismus erlauben oder diese gar filmen lassen, betonte er gegenüber CNA.

„Einen Exorzismus zu filmen ist nicht erlaubt, weil ein Exorzismus so durchgeführt werden muss, dass der Glaube der Kirche sich manifestiert, und niemand den Ritus mit einer Art magischen oder abergläubischen Rituals verwechselt“, so Pater Lampert.

Verboten sei es aber auch zum Schutz der betroffenen Person.

Eine weitere Behauptung über Exorzismen im den „Vice“-Artikel steckte schon in der Schlagzeile: „Latein ist immer noch die beste Sprache um den Teufel zu bekämpfen“.

Auch das ist ein anekdotisch immer wieder erzählter Punkt, der modernen Kirchenfunktionären, die in manchen europäischen Ländern schon mal die Existenz des Teufels leugnen, sauer aufstößt.

Der Artikel zitiert einen Kommentar des Exorzisten Pater Gary Thomas, der auf der Seite „The New Liturgical Movement“ erschien. Dieser habe bei einem Vortrag im Februar 2016 gesagt:

„Der Teufel hasst Latein, es ist die universale Sprache der Kirche“.

Bis 2014 gab es nicht einmal eine offiziell anerkannte Übersetzung des Ritus des Exorzismus ins Englischen. Latein sei jedoch aus seiner eigenen Erfahrung ohnehin die wirkungsvollste Sprache, auch wenn der Vatikan Übersetzungen des Ritus in einige Sprachen anerkannt habe.

Noch viel wichtiger als die Sprache des Ritus sei allerdings, dass der Exorzist ein Mann Gottes sei, sagte Pater Lampert.

„Es gibt viele, die behaupten, dass Latein für Exorzismen die effektivste Sprache ist“, so der Priester.

„Aus meiner Erfahrung ist die effektivste Waffe jedoch, dass der Exorzist ein Mann Gottes ist“.

In Antwort auf die Frage, ob man sich die neuen Exorzismus-Sendungen überhaupt anschauen sollte, sagte Pfarrer Lampert, dass Sendungen, die sich mit dem Dämonischen und dem Übernatürlichen beschäftigen sowohl Vorteile haben können als auch Gefahren bergen.

„Wenn das Anschauen solcher Sendungen den Menschen verstehen hilft, dass es das Böse wirklich gibt, dann ist es ein Vorteil“, so der Exorzist gegenüber CNA.

Gefährlich werde es, wenn jemand sich über Gebühr faszinieren läßt vom Bösen.

Die kürzlich aktualisierten Regeln des Ritus des Exorzismus schreiben vor, dass eine Person, die glaubt, besessen zu sein, erst einmal eine psychische Erkrankung ausschließen muss, bevor sie um einen Exorzismus bitten kann. Wenn dann ein solcher immer noch möglich ist, kann sich der oder die Betroffene an einen Priester wenden, der für seine Diözese nach einer entsprechenden Ausbildung diese Funktion erfüllt.

Der „Internationale Verband von Exorzisten“ (AIE) bespricht bei seiner jährlichen Versammlung in Rom dämonische Besessenjheit aus theologischen wie anderen wissenschaftlichen Perspektiven.

Eine Sprecher des AIE sagte vor mehreren Monaten bereits gegenüber CNA, dass der Anstieg okkulter wie dämonischer Aktivitäten ein „pastoraler Notfall“ sei. (CNA Deutsch)

Kirchgänger leben länger: Harvardstudie empfiehlt Religion

CAMBRIDGE, MASSACHUSETTS ,- Frauen, die regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, leben im Schnitt gesünder und länger als jene, die das nicht tun. Das hat eine Studie der Harvard-Universität ergeben. Als Konsequenz daraus empfehlen die Forscher, dass Ärzte Religion als Mittel für ihre Patienten erwägen sollten.

Der Befund der im JAMA Internal Medicine veröffentlichten Untersuchung zeigt, dass „wer mehr als einmal pro Woche an einem Gottesdienst teilnimmt, insgesamt eine um 33 Prozent niedrigere Sterberate hatte im Vergleich mit Frauen, die nicht Gottesdienste besuchten.“

Besonders für Herzkreislauf-Erkrankungen und Krebs hatten Frauen, die mehr als einmal pro Woche in den Gottesdienst höhere Überlebensraten als ihre Geschlechtsgenossinnen, so die Wissenschaftler.

Auch unter Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Rauchen, Depression und Sozialhilfe-Unterstützung blieb dieser Zusammenhang bestehen, so die Studie.

„Religion und Spiritualität“, so das Resümee die Forscher, „kann ein unterschätztes Mittel sein, dass Ärzte mit ihren Patienten je nach Lage einsetzen könnten“.

Exklusiv für CNA in deutscher Sprache mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von www.ChurchPOP.com (Erstveröffentlichung 24.5.2016)

(CNA Deutsch)

Dan Burke zum Präsidenten und COO von EWTN News ernannt

IRONDALE, ALABAMA – Das EWTN Global Catholic Network hat bekanntgegeben, dass Daniel Burke zum President und Chief Operating Officer von EWTN News, Inc. ernannt worden ist.

Burke war bisher Geschäftsführer des „National Catholic Register“, der zu EWTN gehörenden katholischen Tageszeitung.

Die Ernennung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. In seiner neuen Funktion wird Burke die weltweite Nachrichtenarbeit von EWTN leiten und koordinieren, darunter auch Sendungen und Produkte wie die „EWTN News Nightly“ mit Lauren Ashburn, „The World Over“ mit Raymond Arroyo, „EWTN Pro-Life Weekly“, „Force for Good“, das Büro und Produktionszentrum in Washington, D.C., die Zeitung „National Catholic Register“, die Catholic News Agency und Agenturen der ACI Gruppe, zu der auch CNA Deutsch gehört, die Seite „ChurchPop“ und das EWTN-Studio im Vatikan.

In einer Mitteilung sagte Burke, dass EWTN-Gründerin Mutter Angelika „das Gesicht des Katholizismus in Amerika verändert hat, als sie das Evangelium durch ihre Medienarbeit verbreitete“.

Heute setze sich das Vermächtnis von Mutter Angelika durch EWTN fort, so Burke weiter, und die katholische Nachrichtenarbeit des Medienhauses leiste einen Beitrag zur Mission von EWTN: Weltweite Evangelisierung.

„Ich fühle mich geehrt, eine kleine Rolle in diesem großen Werk Gottes zu spielen und freue mich darauf, der lebenswichtigen Mission von EWTN News zu dienen, während wir die Nachrichten des Tages durch die Linse der Lehre der Kirche betrachten.“

Burke ist direkt Michael Warsaw unterstellt, dem Chairman und Chief Executive Officer von EWTN, so die Pressemitteilung des Netzwerks.

„In den letzten Jahren hat EWTN große Anstrengungen unternommen, eine globale katholische Nachrichtenplattform über Fernsehen, Radio, Print und Digital zu schaffen“, sagte Warsaw in einer Erklärung.

„Dan Burke ist die perfekte Wahl, um diese Operationen zu leiten“.

Warsaw betonte, dass Burke wie kein anderer dazu fähig sei, die Kooperation und redaktionelle Zusammenarbeit zwischen unseren Niederlassungen zu erleichtern. „Ich bin zuversichtlich, dass dies zu einer deutlich stärkeren Position für alle unsere Nachrichtenaktivitäten führen wird.“

Burke ist seit dem Erwerb des „National Catholic Register“ im Jahr 2011 bei EWTN beschäftigt.

Vor seinem Einstieg beim „National Catholic Register“ arbeitete er in den Bereichen globale Strategieentwicklung, Organisationsentwicklung und Unternehmens- und Technologieberatung. Er hat 11 Bücher über katholische Spiritualität geschrieben oder herausgegeben, und er gründete das Avila Institute for Spiritual Formation, das Priester, Ordensleute und Laien geistlich bildet.

Das EWTN Global Catholic Network wurde 1981 von Mutter Angelika gegründet, einer Ordensfrau der Armen Klarissen der ewigen Anbetung. Das größte religiöse Mediennetzwerk der Welt erreicht mehr als 275 Millionen Fernsehhaushalte in mehr als 145 Ländern und Territorien.

Zu den EWTN-Plattformen gehören neben 11 Fernsehkanälen – darunter EWTN.TV in deutscher Sprache – sowie weiteren Sprachen auch Radioangebote über Kurzwellen- und Satellitenradio, SIRIUS/XM, iHeart Radio und über 500 AM & FM-Tochtergesellschaften. EWTN verlegt den „Nationale Catholic Register“, betreibt einen Katalog religiöser Güter und gründete im Jahr 2015 den EWTN Verlag in einem Joint Venture mit der „Sophia Institute Press“.

Auch die katholische Nachrichtenagentur CNA Deutsch gehört zur EWTN-Familie. (CNA Deutsch)

Wie funktioniert Dogmenentwicklung?

Eine Besprechung von Michael Seewalds „Dogma im Wandel. Wie Glaubenslehren sich entwickeln.“

Die katholische Glaubenslehre kann sich entwickeln. Das sollte allen Katholiken klar sein. So wurde etwa erst 1950 das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel feierlich von Papst Pius XII. am Allerheiligenfest verkündet.

Wie aber muss man sich die Entwicklung des Dogmas vorstellen? Bedeutet Entwicklung notwendigerweise auch, dass die offizielle Lehre von 2018 der kirchlichen Lehre des Mittelalters widersprechen kann?

Ein derartiger Gedanke sollte treuen Katholiken eher Unbehagen bereiten, und doch ist das Thema brandaktuell, denkt man beispielsweise an die Änderung des Katechismus bezüglich der Todesstrafe oder die Debatte rund um den Kommunionempfang von Personen, die aus verschiedenen Gründen unverheiratet zusammenleben.

Im vorliegenden Buch „Dogma im Wandel“ stellt Michael Seewald, der junge Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte, verschiedene Theorien und Positionen zur Dogmenentwicklung vor, die sich im Laufe der Kirchengeschichte herausgebildet haben.

Ehe es jedoch in die Geschichte geht, definiert Seewald zunächst die entscheidenden Begriffe Dogma und Entwicklung, bevor er die Heilige Schrift als solche anschaut. Kritik übt er dabei am Ansatz der vorkonziliaren Theologie, welcher die Bedeutung der Bibel nicht hoch genug gehalten habe.

„Franz Diekamp, der […] Neuthomist, bringt dies in geradezu entwaffnender Deutlichkeit zum Ausdruck. Weil das Lehramt ‚die nächste und unmittelbare Richtschnur des katholischen Glaubens‘ (regula proxima fidei) sei, die Bibel aber, da stets ‚der Gewährleistung und Auslegung durch das kirchliche Lehramt bedürftig‘, nur die regula remota fidei darstelle, habe der Schriftbezug der Theologie eine nachrangige Bedeutung und könne gegebenenfalls ganz entfallen.“

In der Väterzeit ist besonders Vinzenz von Lérins zu erwähnen, dessen Ansatz bis heute häufig und wohlwollend zitiert wird, wonach nämlich das katholisch sei, was „überall, immer und von allen“ geglaubt wurde und wird.

Allerdings sei diese Regel des Vinzenz von Lérins nicht unproblematisch, so Seewald:

„Sie kann nach dem Streit, wenn sich die Lage übersichtlicher gestaltet, begründen, warum der angesteuerte Hafen der richtige sein soll; kriteriologisch im Nebel des Streits den Hafen zu weisen, vermag sie nicht, weil die Kennzeichen, die Vinzenz für die Orthodoxie anführt, von der Heterodoxie in gleicher Weise in Anspruch genommen werden.“

Theologie der Neuzeit

Mit dem Mittelalter geht es weiter, wobei natürlich auch Thomas von Aquin erwähnt wird. Spannend wird es dann aber in den nächsten Kapiteln, die sich mit den Ansätzen des 19. und 20. Jahrhunderts befassen – einschließlich der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, als dem Relativismus das Tor geöffnet worden zu sein schien.

John Henry Newman, einer der Großen der neuzeitlichen Theologie, wird ausführlich behandelt:

„Das eigentlich Problematische für Newman ist nicht der Umstand, dass es in manchen Dingen Fehlentwicklungen (corruptions) geben kann, die selbst wieder Raum für weitere Entwicklungen schaffen. Das für die Kirche im wörtlichen Sinne Tödliche sieht der englische Gelehrte darin, dass die Kirche den Versuch aufgibt, ihre Idee zeitgenössisch werden zu lassen und sie in eine Erstarrung verfällt, die sie als museales Relikt in die Gegenwart reichen, aber nicht mehr als bewegte und damit die Herzen der Menschen bewegende Größe erlebbar werden lässt. Denn in ‚einer höheren Welt mag es anders sein, aber hier unten heißt Leben sich wandeln, und vollkommen zu sein, sich oft gewandelt haben.'“

Die schwere Krise des Modernismus, besonders im Pontifikat von Papst Pius X., sieht Seewald eher unproblematisch. „Bei dem, was von Papst Pius X. 1907 im Dekret Lamentabili sane exitu und wenig später in der Enzyklika Pascendi dominici gregis beschrieben wurde, handelt es sich um eine solche ‚genuin römische Erfindung‘, weil ‚das, was an der Kurie als Modernismus herumgeisterte, niemand ernsthaft vertreten hat.'“

Nichtsdestotrotz handelte es sich beim Modernismus um schwerwiegende Fehler und Mängel, sogar Häresien, wie sich spätestens nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil herausstellte. Für Seewald ist das eher weniger relevant. Stattdessen verteidigt er den französischen Theologen Alfred Loisy, der eigentlich nur falsch verstanden worden sei.

Nachkonziliare Theologie

Was die nachkonziliare Zeit angeht, so präsentiert Seewald drei wichtige Gestalten der deutschen Theologie in größerer Ausführlichkeit. Zunächst handelt es sich um Karl Rahner, sodann Joseph Ratzinger, und schließlich Walter Kasper. Auffällig ist, wie die Präzision der althergebrachten Theologie, von den Kirchenvätern bis hin zur Neuscholastik, abgelöst wird durch einen schwammigen Wortschwall, bei dem man nach dem Lesen kaum weiß, worum es überhaupt geht. Walter Kasper jedenfalls meint, dass die Dogmen „pneumatische Ereignisse in der Kirche“ seien, die „aber später auch tötendes Gesetz werden“ können, „wenn sie als starre Grenze aufgefasst werden“. Wohin ein solches Verständnis führt, kann der Zeitgenosse an den Problemen sehen, die zu Beginn dieser Buchbesprechung kurz skizziert wurden. Andere Beispiele gibt es natürlich.

Michael Seewald ist einerseits zu danken für die wichtige Arbeit einer kurzen, aber umfassenden Zusammenstellung des komplexen Themas der Dogmenentwicklung. Die historische Perspektive allein ist sehr lesenswert. Leider wertet Seewald, häufig subtil, aber durchaus auch im Sinne der äußerst modernen Theologie eines Walter Kasper. Treue Katholiken sollten hier eher skeptisch bleiben und es mit Theologen und Heiligen halten, die sich bewährt haben, wenn auch der Ansatz dieser Personen, wie Seewald korrekt herausarbeitet, nicht absolut zufriedenstellend ist. (CNA Deutsch)

Warum boomt der Katholizismus im protestantischen „Bible Belt“ der USA?

CHARLESTON (SOUTH CAROLINA) – Mitten im berühmten protestantischen „Bible Belt“ der USA gibt es am Sonntag in vielen katholischen Kirchen nur noch Stehplätze, während in protestantischen Gemeinden dagegen die Bänke leer stehen.

Baptisten, Methodisten und die Lutheraner: Alle verzeichnen sie einen Rückgang der Gottesdienstbesucherzahlen.

Die Gründe sind vielschichtig, und mehr als nur ein regionaler Trend. Die einst so stark christlichen USA sind ein zunehmend säkulares Land. In den vergangenen 15 Jahren hat auch und gerade der protestantische Mainstream massiv an Mitgliedern verloren.

Doch zwei Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass der Süden und Südosten der USA einen katholischen Boom erlebt: Einmal der Anstieg der Zahl spanischsprachiger Katholiken, und dann der Zuzug katholischer Familien und Ruheständler aus dem Nordosten der Nation.

In der Pfarrei St. Gregorius in der Stadt Bluffton, an der Südküste von South Carolina, ist die Zahl der Gottesdienstbesucher explodiert.

„Wer am Sonntag spät aufkreuzt, der muss hinten stehen oder sich irgendwo in die Bank dazu quetschen“, berichtet Kasia Kovas in einem Artikel für „The Island Packet„.

Die Pfarrei hat mittlerweile über 10.000 eingetragene Mitglieder – ein Ansprung von rund 70 Prozent in gerade mal zehn Jahren. Von Freitag bis Sonntag werden 12 Messen gefeiert, zwei davon in spanischer Sprache.

Mit dem normalen Zuzug in den beliebten Bundesstaat ist das nicht erklärt.

In den Vereinigten Staaten waren im Jahr 2016 etwa 40 Prozent der Kirche spanischsprachigen Hintergrunds. Besonders stark vertreten ist diese Gruppe unter jungen und jüngeren Erwachsenen: 55 Prozent der Katholiken unter 14 Jahren sind spanischsprachig, und gut die Hälfte der Gläubigen im Alter von 14 bis 29.

In den nächsten zehn Jahren wird der Anteil spanischsprachiger Katholiken in den USA allen Prognosen zufolge weiter wachsen.

Die meisten spanischsprachigen Katholiken sind Migranten, etwa aus Mexiko, Guatemala oder Kolumbien.

„Die Gemeinde hier ist aber keine Migranten-Community“, betont der Pfarrer von St. Gregorius, Monsignore Ronald Cellini. „Die Kinder wachsen hier auf. Sie waren schon hier, und sie bleiben hier“, so der Priester gegenüber dem „Island Packet“.

Die US-Bischofskonferenz hat auf diese Entwicklungen unter anderem mit der Organisation der „Encuentros“ – Treffen – reagiert, bei dem Klerus und Laien sich austauschen und beraten. Im September 2018 findet das fünfte Encuentro dieser Art in Texas statt. (CNA Deutsch)

Heilige für alle: Welchem Heiligen man sich in welchem Beruf anvertrauen kann

MÜNCHEN – Egal ob Theologin oder Hausfrau, Bauer oder Bischof: Alle können heilig werden – und sollen es auch versuchen. Es ist der Sinn und Lebenszweck aller Katholiken, dies im geistlichen Kampf zu wagen, und anderen dabei zu helfen.

Buchstäbliche Fürsprecher bei Gott dabei sind die Heiligen. Sie beten für alle, die noch kämpfen. Viele dieser Heiligen übten in ihrem Leben einen Beruf oder eine Aktivität aus – und deshalb hat sie die Kirche zu Patronen für einige berufliche Tätigkeiten ernannt.

Wer wissen will, welcher Heiligen er oder sie seinen Beruf anvertrauen kann, findet in der folgenden Liste heraus, wer typischerweise für diesen angerufen wird; wobei es natürlich regionale wie persönliche Vorlieben gibt – und letztlich jeder dabei zu Gott betet.

Anwälte: Heiliger Raimund von Peñafort und Heiliger Thomas Morus

Apotheker: Heiliger Nikolaus, Heilige Maria Magdalena

Arbeiter: Heiliger Joseph, Bräutigam der Jungfrau Maria

Architekten: Heiliger Apostel Thomas und Heilige Barbara

Ärzte: Heiliger Kosmas und Damian

Athleten: Heiliger Sebastian

Bäcker: Heiliger Honorius von Amiens, Heiliger Ambrosius, Heiliger Firmin, Heiliger Michael, Heiliger Nikolaus, Heilige Zita

Bänker: Heiliger Matthäus und Heiliger Michael

Bauern: Heiliger Isidor von Madrid

Beamte: Heiliger Matthäus

Bergbauarbeiter: Heilige Anna, Heilige Barbara

Beter: Heiliger Johannes Chrysostomos

Bibliothekare: Heiliger Hieronymus

Bildhauer: Heiliger Lukas

Buchhalter: Heiliger Matthäus

Dichter: Heiliger Johannes vom Kreuz, Heiliger Gregor von Nazianz

Dolmetscher: Heiliger Markus

Erzieher: Heiliger Philipp Neri

Fallschirmjäger: Heiliger Michael

Familienväter: Heiliger Joseph, Bräutigam der Jungfrau Maria

Angestellte beim Fernsehen: Heilige Klara von Assisi

Feuerwehrmänner: Heilige Barbara und Heiliger Johannes von Gott

Fischer: Heiliger Andreas, Heiliger Petrus

Förster: Heiliger Eustachius

Friseure: Heiliger Ludwig, König von Frankreich, Heilige Maria Magdalena

Gärtner: Heilige Dorothea, Heilige Maria Magdalena

Gastgeber: Heiliger Martin

Geigenspieler: Heilige Cäcilia

Glasbläser: Heiliger Markus

Hausangestellte: Heiliger Onesimus und Heilige Zita

Hausmeister: Heiliger Theobald

Haushälterin: Heilige Anna

Hebammen: Heiliger Raimund Nonnatus

Hirten: Heiliger Paschalis Baylon, Heilige Genoveva

Historiker: Heiliger Beda

Ingenieure: Heiliger Benedikt, Heiliger Joseph

Journalisten: Heiliger Franz von Sales

Jugendliche: Heiliger Aloisius von Gonzaga

Juweliere: Heilige Anna, Heiliger Eligius, Heiliger Januarius

Kinderpflegerinnen: Heilige Agatha

Köche: Heiliger Laurentius und Heilige Martha

Komiker: Heiliger Philipp Neri

Krankenschwestern- und pfleger: Heilige Agatha, Heiliger Johannes von Gott und Heiliger Martin von Porres

Kuriere: Heiliger Erzengel Gabriel

Laryngologen: Heiliger Blasius

Lehrer: Heiliger Gregor der Große, Heiliger Johann Baptist de la Salle, Heiliger Joseph von Calasanz

Maler: Heiliger Lukas, Heiliger Angelikus, Heiliger Lazarus von Konstantinopel

Matrosen: Heilige Jungfrau vom Berge Karmel, Heiliger Cuthbert

Maurer: Heiliger Antonius von Padua

Mechaniker: Heiliger Eligius

Mesner: Heiliger Guido von Anderlecht

Missionare: Heilige Theresia von Lisieux, Heiliger Franz Xaver

Modedesigner: Heilige Teresa und Luzia

Mönche: Heiliger Benedikt

Musiker: Heilige Cäcilia

Mütter: Jungfrau Maria

Notare: Heilige Katharina von Alexandrien, Heiliger Genesius von Arles, Heiliger Guido, Heiliger Lukas, Heilige Luzia und Heiliger Markus

Optiker: Heilige Luzia, Heilige Ottilia

Organisten: Heilige Cäcilia

Pfarrer: Heiliger Johannes Maria Vianney

Philosophen: Heilige Katharina von Alexandrien

Photographen: Heilige Veronika

Pilot: Heiliger Joseph von Copertino

Polsterer: Heiliger Sebastian

Postboten: Heiliger Erzengel Gabriel

Prediger: Heiliger Johannes Chrysostomos

Psychologen: Heiliger Thomas von Aquin

Reisende: Heiliger Christophorus, Heiliger Julian

Sänger: Heiliger Gregor der Große

Schauspieler: Heiliger Johannes (Don) Bosco

Schlosser: Heiliger Petrus

Schneider: Heiliger Franz von Assisi, Heiliger Antonius

Schreiner und Zimmermänner: Heiliger Joseph, Bräutigam der Jungfrau Maria

Schriftsteller: Heiliger Evangelist Johannes und Heiliger Franz von Sales

Schuhmacher: Heiliger Krispin

Sekretäre: Heiliger Markus

Soldaten: Heiliger Martin, Heiliger Georg, Heiliger Sebastian, Heiliger Mauritius

Steuereinnehmer: Heiliger Matthäus

Studenten: Heiliger Thomas von Aquin, Heiliger Joseph von Copertino

Angestellte im Bereich der Telekommunikation: Heiliger Erzengel Gabriel

Theologen: Heiliger Thomas von Aquin, Heiliger Augustinus

Tierärzte: Heiliger Eligius

Übersetzer: Heiliger Hieronymus

Uhrmacher: Heiliger Petrus

Verliebte (weniger ein Beruf, aber wichtig): Heiliger Valentin

Viehtreiber: Heiliger Bartholomäus

Wachmänner: Heilige Schutzengel

Weber: Heiliger Frank von Assisi, Heiliger Antonius Maria Claret

Wissenschaftler: Heiliger Albertus Magnus, Heiliger Thomas von Aquin

Zahnärzte: Heilige Apollonia, Heilige Kosmas und Damian.

(CNA Deutsch)

12 Dinge, die jeder Christ über die Engel wissen sollte

DENVER – Sind wir Menschen die einzigen intelligenten Lebewesen im Universum? Die katholische Kirche hat stets geglaubt und gelehrt, dass die Antwort auf diese Frage NEIN lautet: Das Universum ist in der Tat voll geistiger Wesen, die Engel genannt werden. Und es sind erstaunliche Wesen.

12 Dinge sollte jeder Christ über die Engel wissen:

1. Engel gibt es wirklich

„Dass es geistige körperlose Wesen gibt, die von der Heiligen Schrift für gewöhnlich ´Engel´ genannt werden, ist eine Glaubenswahrheit. Das bezeugt die Schrift ebenso klar wie die Einmütigkeit der Überlieferung.“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 328)

2. Jeder Christ hat einen Schutzengel

Der Katechismus zitiert den heiligen Basilius, der sagt: „Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen.“ (KKK 336)

3. Auch die Dämonen sind sehr real

Alle Engel wurden ursprünglich gut geschaffen, aber einige entschieden sich, Gott nicht zu gehorchen. Diese gefallenen Engel werden „Dämonen“ genannt. Die Hölle wurde ursprünglich als Ort für die Dämonen bereitet.

4. Es gibt einen dramatischen geistlichen Kampf um die menschlichen Seelen

Die Entscheidung der Dämonen, sich von Gott zu entfernen, war unwiderruflich. Die Menschen jedoch haben während der gesamten Zeit ihres Lebens auf Erden die Wahl. Daher stehen die Engel und Dämonen in einem echten geistigen Kampf, um uns von Gott zu entfernen oder uns ihm näher zu bringen.

Der Teufel versuchte Adam und Eva im Garten Eden und die Dämonen versuchen die Menschen weiterhin, um sie von Gott zu entfernen.

5. Der heilige Erzengel Michael ist der Anführer des Heers der Engel Gottes

Der heilige Erzengel Michael ist ein treuer Engel, der die guten Engel im geistigen Kampf gegen die gefallenen Engel anführt. Sein Name bedeutet wörtlich „Wer ist wie Gott?“. Dies deutet auf seine Treue zu Gott hin, als die anderen Engel sich auflehnten.

6. Satan ist der Anführer der gefallenen Engel

Wie alle Dämonen war auch er ursprünglich ein guter Engel, der entschieden hat, sich von Gott zu entfernen.

In den Evangelien widersteht Jesus den Versuchungen des Teufels (Matthäus 4, Lukas 4); er nennt ihn „Vater der Lüge“ und „Mörder von Anfang an“ (Johannes 8, 44) und sagt, Satan komme nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten“ (Johannes 10,10).

7. Jede Beziehung zu den dunklen oder dämonischen Mächten ist eine schwere Sünde

Die Menschen sollen mit dem Dunklen und Dämonischen nicht in Beziehung treten. Daher lehrt der Katechismus, dass einige Praktiken, wie Zauberei, Magie, Spiritismus etc. gemieden werden müssen.

8. Der Exorzismus wird von der Kirche weiterhin praktiziert

In den Evangelien kämpfen Christus und die Apostel regelmäßig gegen die Dämonen, oft treiben sie sie aus besessenen Menschen aus. Die Kirche behält diese Praxis zum Heil der Seelen bei.

Auch der Ritus der Taufe beinhaltet einen Exorzismus. Im Fall einer teuflischen Besessenheit können die Priester mit besonderer Erlaubnis des Bischofs feierliche Exorzismen durchführen.

9. Auch wir befinden uns in einem geistigen Kampf wenn wir beten oder geistliche Übungen durchführen

Im Vaterunser gibt es die Bitte „Erlöse uns von dem Bösen“. Die Kirche fordert uns auch auf, das Gebet zum heiligen Erzengel Michael zu beten, das Leo XIII. verfasst hat. Auch das Fasten wird traditionell als geistige Waffe betrachtet.

Die beste Art und Weise gegen die dämonischen Kräfte zu kämpfen ist jedoch, gemäß den Lehren Christi und seiner Kirche zu leben.

10. Viele Heilige haben gegen die Dämonen gekämpft, auch körperlich

Die Dämonen haben sie geschlagen, erschienen als schreckliche Gestalten, machten schaurige Laute, setzten sogar Dinge in Brand. Man kann dies in den unglaublichen Geschichten des heiligen Antonius, Pater Pios von Pietralcina, der heiligen Gemma Galgani, des heiligen Johannes Maria Vianney, der heiligen Theresia von Avila etc. lesen.

11. Satan wurde von Christus endgültig besiegt

Durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung hat Christus den Teufel endgültig besiegt. Dies offenbart sich progressiv in der Geschichte der Kirche bis zum zweiten Kommen Christi.

12. Christus ist König der gesamten Welt der Engel

Jesus Christus ist König des Universums. Das beinhaltet auch die Engel. Die Engel wurden am Anfang der Erde geschaffen, um Diener Christi zu sein. Auch die Dämonen, die sich entschlossen haben, Gott gegenüber ungehorsam zu werden, bleiben unter der Kontrolle Gottes.

„Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1 Petr 5,8)


(CNA Deutsch)

Heiliges Tattoo! Eine 700 Jahre alte christliche Tradition blüht in Jerusalem

JERUSALEM – In der Altstadt von Jerusalem ist der Pilger umgeben von Geschichte. Eine schnelle Suche auf dem Smartphone führt einen in jahrhunderte-alte Geschäfte, zu den Stufen einer tausend Jahre alten Kirche, vorbei am 3.000 Jahre alten Tempelberg – und alles platzt aus den Nähten. Aber in den steinernen Mauern von „Razzouk Ink“ kann sich der moderne Pilger diese Geschichte als lebenslanges Memento auf den Körper zeichnen lassen.

Christliche Pilger kommen seit den Kreuzfahrerzeiten zur Familie Razzouk, um sich die alten Zeichen christlicher Identität und des Pilgerns einprägen zu lassen. Heute sind die Geräte modern, und manche Entwürfe auch behutsam aktualisiert worden. Doch die Familie Razzouk sticht Tätowierungen aus Jahrhunderte alter Tradition und Geschichte.

Ein in Tinte gestochenes Familienerbe

Wassim Razzouk, 43, ist ein Tätowierungskünstler mit einer Jahrhunderte alten Ahnenreihe: einer 700 Jahre alten, um genau zu sein.

„Wir sind Kopten, wir kommen aus Ägypten, und in Ägypten gibt es eine christliche Tradition des Tätowierens, und schon meine Vorfahren aus uralter Zeit gehörten zu den Tätowierern koptischer Christen“.

Die ersten belegten christlichen Tätowierungen lassen sich in Ägypten und im Heiligen Land zurückverfolgen bis ins 6. oder 7. Jahrhundert. Von dort hat sich die Tradition unter den Ostchristen ausgebreitet, darunter den Äthiopischen, Armenischen, Assyrischen und Maronitischen Kirchen. Bis heute verlangen viele Koptische Kirchen als Beweis für die Zugehörigkeit zum Glauben ein Kreuz-Tattoo oder etwas vergleichbares. (Weitere Traditionen christlicher Tätowierung, etwa unter Kelten und Kroaten, entstand unabhängig davon zu einem späteren Zeitpunkt.)

Mit der Ankunft der Kreuzfahrer im Jahr 1095, zur Befreiung des Heiligen Landes von muslimischen Eroberern, verbreitete sich dann die Tradition auch unter europäischen Christen. Der Brauch, sich als Pilger ins Heilige Land dort zum Abschluss tätowieren zu lassen – eine Tradition, die bis heute fortbesteht – lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen.

Bei meinem Besuch des Geschäftes beobachtete ich, wie die Familie Razzouk einen römisch-katholischen Bischof beriet, der sich nach dem Abschluss einer persönlichen Wallfahrt noch in diesem Jahr tätowieren lassen will. Einige Wochen zuvor wurde hier Theophilos tätowiert, der Koptische Bischof des Rosten Meers. Weitere Kunden der Familie Razzouk waren christliche Würdenträger aus Äthiopien, verfolgte Christen, und Pilger aus ganz unterschiedlichen Gemeinden in aller Welt.

Als Wallfahrer kamen ursprünglich auch die ersten Mitglieder der Familie Razzouk nach Jerusalem. Nach vielen Wallfahrten und mehreren Generationen, die vor Ort Pilger und einheimische Christen des Heiligen Landes tätowierten, siedelten sie schließlich im Jahr 1750 permanent um in die Heilige Stadt. Wassim erzählte:

„Seit über 500 Jahren tätowieren wir Pilger im Heiligen Land, und es wurde von Vater zu Sohn immer weitergereicht.“

Künstler und Kunstwerkzeug

Die Wändes des Geschäftes erzählen aus der Familiengeschichte. Neben umrahmten Zeitungsartikeln mit Kunstwerken von Wassim und seinem Vater, Anton, hängen Schaukästen mit Portraits der Vorfahren: Wassims Großater, Yacoub, und Urgroßvater Jirius. Daneben sieht man Kunstwerkzeug wie eine ein traditionelles Gerät zum Stechen der Bilder, sowie ein frühes Tattoo-Instrument.

Traditionell stellten die christlichen Tätowierer ihre Tinte selber her und stempelten Bilder auf die Haut, bevor sie diese mit der Nadel einpausten. Auch wenn Wassim das alte Rezept für Tinte – bestehend aus Ruß und Rotwein – nicht mehr verwendet, sondern lieber moderne, sterilisierte Tinte, sind doch viele der 168 hölzernen Stempel im Besitz der Familie heute noch in Gebrauch.

Wassim stempelt die Entwürfe nicht direkt auf die Haut, sondern übeträgt sie auf ein Pauspapier, dass dann auf die Haut kommt. Während ich Wassim interviewte, sah ich, dass praktisch alle Kunden sich für Elemente dieser uralten Entwürfe entschieden. Zwei Frauen aus dem Westen Armeniens – eine Region, die heute unter türkischer Kontrolle ist – kamen herein und erzählten, dass sie gerade ihre Pilgerreise ins Heilige Land abgeschlossen hätten und nun ein traditionelles Pilger-Tattoo wollten. Ohne Änderungen.

Sie wählten den Stempel eines traditionellen Armenischen Kreuzes aus, ein kleines Kruzifix, dass zarte Blütenblätter als Elemente enthält.

Razzouk stich zum Abschluss das Jahr „2017“ darunter, um an die Zeit der Pilgerfahrt zu erinnern. Jedesmal, wenn die Frauen wieder eine Wallfahrt ins Heilige Land unternehmen, erklärte Wassim, werde dann eine weitere Jahreszahl dazukommen.

Nachdem die Frauen gegangen waren, zeigte man mir eine Schublade mit Dutzenden hölzerner Stempel, von denen jeder einmalig ist. Mehrere Entwürfe basierten auf dem Jerusalemer Kreuz: Ein Kreuz mit gleichlangen Armen, in dessen Viertel wieder je ein kleines Kreuz ist. Andere stellten die Jungfrau Maria dar, den Erzengel Sankt Michael, die Auferstehung Jesu, Lämmer, Rosen oder der Anfang Bethlehems. Ein jeder Stempel enthielt zutiefst christliche Symbolik, und erzählte damit eine Geschichte.

Die meisten Holzblöcke, die aus Oliven- und Zedernholz geschnitzt sind, stammen wohl aus dem 17. Jahrhundert, also aus einer Zeit, in der die Razzouks selber noch Pilger waren. Doch nur zwei Stempel sind verlässlich datiert – einer stammt aus dem Jahr 1749, der andere aus dem Jahr 1912. Doch Wassims Mutter, Hilda, erzählte mir, dass die ältesten Stempel bis zu 600 Jahre alt sind.

Das Retten einer Jahrhunderte alten Tradition

Trotz der tiefen geschichtlichen Verwurzelung und langen Tradition christlicher Pilger, die sich in Jerusalem tätowieren lassen: Immer wieder stand der Brauch kurz vor dem Aussterben.

Im Jahr 1947, dem Krieg für Israelische Unabhängigkeit, flohen viele Palästinenser aus Jerusalem in Sicherheit, darunter auch die Familie Razzouk. Sie kehrten zurück, aber sie waren die Ausnahme: Razzouks waren die einzigen christlichen Tätowierer, die übrig blieben.

Ein weiteres Mal stand die Tradition vor gut zehn Jahren vor dem Aus: Wassim und seine Geschwister entschieden sich, andere Berufe auszuüben.

„Ich wollte das eigentlich nicht werden“, sagte mir Wassim. „Ich stand nicht auf Tätowieren und wollte das also auch nicht machen, dafür verantwortlich sein.“

Somit studierte Wassim lieber Gastwirtschaft und verfolgte andere Interessen. „Eines Tages las ich dann online ein altes Interview mit meinem Vater“, erzählte Wassim. „Er sagte, dass er wirklich traurig sei: Er dachte, diese Tradition und das Familien-Erbe sei am Ende, weil ich es nicht tun wollte.“

Bis vor einem Jahrzehnt war Anton, Wassims Vater, der Tätowiermeister in der Familie. Keines seiner Kinder wollte den altehrwürdigen Beruf ausüben. Der Artikel und diese Realität wog schwer auf Wassims Gewissen. „Ich wollte nicht der Typ sein, dessen Name dafür steht, dass er dies abgebrochen hat – der Typ, der das gekillt hat“, so Wassim.

So begann er eine Lehre bei seinem Vater wie auch bei zeitgenössichen Tattoo-Studios, modernisierte das Geschäft und die Werkzeuge, brachte alles auf den neuesten Sicherheits- und Hygienestand. Dann verlegte er das Geschäft selber, weg aus den verschlungenen Gassen des Christenviertels in die Nähe des geschäftigen Jaffatores.

Heute arbeiten Wassim und Gabrielle, seine Ehefrau, gemeinsam im Studio. Und sie bilden ihre eigenen Kinder im Kunsthandwerk aus, wobei sie aber darauf achten, nicht zuviel Druck auszuüben, dass die nächste Generation sich nicht gezwungen fühlt, das Geschäft zu übernehmen.

Die Kunden sind froh darüber, dass das Familienerbe der Razzouks fortgeführt wird. „Ich kann mir einfach keinen besseren Weg vorstellen, dieser Wallfahrt zu gedenken, als hier mit diesem Laden“, erzählte mir Matt Gates, ein Pilger aus Daphne im US-Bundesstaat Alabama. Er ließ sich ein Jerusalemer Kreuz stechen.

Nach dem spirituell begeisternden, geistlich stärkenden Erlebnis dieser Reise habe diese Tätowierung eine ganz besondere Bedeutung für ihn. „Das ist so ein cooles Erbe, hier sich mit einem 500 Jahre alten Stempel tätowieren zu lassen“, sagte er. „Ich habe eine Menge Tattoos, aber dieses wird so viel mehr bedeuten als alle anderen“. (CNA Deutsch)